Abfallbehandlung in Niederösterreich
Niederösterreich verfügt über eine effektive und flächendeckende Sammel-, Recycling- und Behandlungsstruktur. Das Gesamtabfallaufkommen betrug im Jahr 2024 961.064 t (ohne Bauschutt) oder 558 kg pro Kopf. 630.106 t Abfälle bzw. 365,6 kg pro Kopf wurden getrennt gesammelt (Biogene Abfälle, Problemstoffe, Batterien, Elektroaltgeräte, Altstoffe und Grünschnitt).

Abfall Behandlungsstruktur in NÖ
Quelle: © Land NÖ, Abt. RU3-AW
In den niederösterreichischen Müllverbrennungsanlagen Zwentendorf / Dürnrohr und Zistersdorf werden über 80% des kommunal gesammelten Rest- und Sperrmülls thermisch verwertet. Der Transport dieser Abfälle zu den Anlagen erfolgt zum überwiegenden Teil umweltfreundlich per Bahn in Spezialcontainern. Niederösterreichweit bestehen zu diesem Zweck zehn Umladestationen.
In mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlagen werden Rest- und Sperrmüll durch eine Kombination von mechanischen (Zerkleinerung im Shredder, Metallabtrennung durch Magnete, Siebung) und anschließend biologischen (Mietenkompostierung oder Rottetunnel) Verfahren behandelt.
Ziel ist einerseits wieder die thermische Verwertung der verbleibenden heizwertreichen Fraktion und andererseits die Erzeugung von ablagerungsfähigem Deponiegut.
Kontakt:
Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Umwelt- und Energiewirtschaft
3109 St. Pölten, Landhausplatz 1, Haus 16
Tel. 02742/9005-14201, Fax –14350, http://www.noe.gv.at/abfall, E-Mail: post.ru3@noel.gv.at