Frühzeitige Sterblichkeit aufgrund von Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems, bösartige Neubildungen, Diabetes und chronische Atemwegserkrankungen, per 100 000 Einwohner:innen, altersstandardisiert, 30 -bis unter 70-Jährige
Die geringe frühzeitliche Sterblichkeit in Österreich, welche zu einer sehr hohen allgemeinen Lebenserwartung (ca. 82 Jahre vor der Pandemie) geführt hat, ist auf eine Kombination aus gesellschaftlichen, medizinischen und ökonomischen Faktoren zurückzuführen.
Frühzeitige Sterblichkeit aufgrund von Krankheiten
Quelle: STATISTIK AUSTRIA, Bundesländer-Indikatorenset zur Agenda 2030.
Österreich zählt mittlerweile zur Gruppe der Länder mit den höchsten Lebenserwartungswerten in der EU.
Die Werte der frühzeitigen Sterblichkeit aufgrund von Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems, bösartige Neubildungen, Diabetes und chronische Atemwegserkrankungen sind im Vergleich zwischen Niederösterreich und dem Österreich Durchschnitt fast deckungsgleich. Jedenfalls sind die Werte stark fallend.
Der Zugang zu hochwertiger medizinischer Versorgung ist breit gestreut. Dies umfasst eine gute primärärztliche Versorgung sowie spezialisierte Behandlungen, was besonders die Sterblichkeit bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs verringert.
Soziale Stabilität, gute Arbeits- und Wohnbedingungen sowie ein funktionierendes Sozialsystem tragen direkt zu einer höheren Lebenserwartung bei.
Die Säuglingssterblichkeitsrate ist in den letzten Jahrzehnten drastisch gesunken und lag 2023 bei nur noch 2,6 Todesfällen pro 1.000 Lebendgeburten.
Es gibt signifikante Lebenserwartungsgewinne im höheren Erwachsenenalter.